Projekte

 

 Schulprojekte

Musikprojekt

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Seit dem Schuljahr 2011/2012 intensiviert die von-Galen-Schule die bisher schon erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Musikschule Ochtrup. Für die Klassen 1a und 2a bot Tanja Konermann das Projekt „Musik macht Klasse“ an, das sie selbst aus ihrer Ausbildung im Bereich JEKI (Jedem Kind sein Instrument) entwickelt hat. Dieses Projekt wird von Frau Kalbfleisch übernommen.

Jede Woche werden die Klassen je eine Stunde gemeinsam mit der Fachlehrerin von der Referentin in Musik– und Instrumentenlehre unterrichtet.

Folgende Inhalte stehen im Vordergrund dieses Unterrichts, welche sich mit dem Lehrplan für das Fach Musik decken:

·         Grundstein für die musikalische Bildung und das Erlernen eines Instruments

·         Spielerisches Heranführen an die Musik mit Bewegung, Tanz und Tonhöhen und Melodien

·         Präsentation verschiedener Musikinstrumente

·         Stimme als natürliches Instrument

 

Das Projekt wurde in den ersten Jahren vom Förderverein der Schule bezahlt. Seit dem Schuljahr 2013/14 übernimmt  die Stadt Ochtrup die Kosten! Darüber freuen wir uns sehr!

Zusätzlich organisiert die Von-Galen-Schule seit 15 Jahren für die Musikschule Ochtrup Flötenkurse direkt im Anschluss an den Unterricht. Die Lehrer/innen werden von der Musikschule gestellt. Diese Flötenkurse müssen von den Eltern bezahlt werden und die Teilnahme ist freiwillig.

 

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Eine Aktion der katholischen öffentlichen Büchereien zur frühen

Leseförderung!

Katholische öffentliche Büchereien haben es immer schon als ihre besondere Aufgabe betrachtet, das Lesen zu fördern. Nicht von ungefähr sind überwiegend Familien mit Kindern ihre Hauptnutzer. Erstmals haben die Büchereien die Möglichkeit, sich an einer überregionalen Leseförderaktion für Kinder zu beteiligen.

Dazu lädt die Bücherei in Welbergen  schon seit drei Jahren jede Klasse zu mindestens zu sechs Terminen in die Bücherei ein und stellt den Kindern in verschiedenen Aktionen spielerisch die vielfältigen Möglichkeiten der Bücherei vor:

1. Aussuchen und Ausleihen:

Die Kinder lernen einen wesentlichen Ablauf in der Bücherei kennen: das selbstständige Aussuchen und das Ausleihen.

2. Vorlesen, Zuhören, Ausmalen:

Beim Vorlesen lernen Kinder das Zuhören und Konzentration. Sie beschäftigen sich längere Zeit mit einem bestimmten Buch. Durch das anschließende Bebildern und Ausmalen üben sie ihre Feinmotorik und ihr Erinnerungsvermögen.

3. Erzählen und Wissen:

Die Kinder lernen, sich auszudrücken. Sie erfahren, dass sie mit Hilfe von Büchern Antworten auf ihre Wissens-Fragen erhalten.

4. Büchereiführung – „Was gibt es, wo steht es?“:

Die Kinder lernen die Ordnung der Bücherei kennen, erhalten einen Einblick in die Vielfalt der Buchgruppen und lernen die gesamte Medienaufstellung kennen.

Zum Abschluss wird jedem Kind durch ein „Bibliotheksführerschein“ bestätigt, dass es die Bücherei kennengelernt hat und sie selbstständig nutzen

 

 

Theaterpädagogisches Präventionsprogramm

Mein Körper gehört mir!

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Eine interaktive Szenencollage in drei Teilen.
Thema: Sexuelle Gewalt bei Kindern
Zielgruppe: Für Kinder in der 3. und 4. Klasse, mit Adaptionen für SchülerInnen mit besonderem Förderbedarf Sehen / Hören / Lernen
Publikum: Bis zu 6 Klassen werden hintereinander bespielt
Ablauf: 3 Schulstunden, im Abstand von je 1 Woche
Raum: 1 Musik- oder Mehrzweckraum mit einer Spielfläche von ca. 4 x 4 M
Der Hintergrund: Sich selbst vertrauen
„Mein Zimmer, mein Auto, meine Mama!“ Schon die Kleinen wissen, was ihnen gehört. „Mein Mund, meine Beine, mein Po?“ Dass sie Besitzansprüche auf ihren Körper haben, wird Kindern nur selten beigebracht. Sie wachsen mit körperlicher Nähe auf – und die tut eigentlich immer gut. Aber manche -Erwachsene missbrauchen das Vertrauen der Kinder. Und gerade im nahen sozialen Umfeld verschwimmen die Grenzen zwischen Zärtlichkeit und Missbrauch sehr langsam. „Ja, ich mag meinen Onkel. Nein, ich mag nicht, wie er mich gerade anfasst!“ Viele Kinder verstummen, wenn sich ihre Ja- und ihre Nein-Gefühle widersprechen. Mit Mein Körper gehört mir! ermutigen wir Kinder deshalb seit über 20 Jahren, ihren Nein-Gefühlen uneingeschränkt zu vertrauen, anderen von ihnen zu erzählen und sich Hilfe zu holen.
Um alle Kinder gleichermaßen zu schützen und zu stärken, haben wir von Mein Körper gehört mir!Adaptionen für Kinder mit besonderem Förderbedarf Lernen entwickelt. Am Telefon erzählen wir Ihnen gerne mehr dazu: 0541/580 54 63 -0Die Geschichten

Direkt aus dem Alltag
Ein Mädchen bürstet ihrem Freund die Haare. Aber das ziept! Eigentlich wollte der Nachbar dem Jungen nur beibringen, wie man Tennis spielt. Plötzlich fasst er ihm an den Po. Die kurzen Szenen vonMein Körper gehört mir! schildern Situationen, in denen die körperlichen Grenzen von Kindern überschritten und verletzt werden und thematisieren Facetten sexueller Gewalt. Dabei sind sie nah am Alltag erzählt. So können die Kinder leicht nachvollziehen, wie andere Jungen und Mädchen ihre Nein-Gefühle erkennen. Und sie können beobachten, wie sie Hilfe suchen und finden – bei der Mutter, die zuhört, beim Hausmeister, der die Polizei einschaltet und bei der Lehrerin, mit der sich offen über alles reden lässt.

Unser theaterpädagogisches Konzept
Spannende Dialoge – mit unserem Publikum
Unser Programm beginnt nicht mit „Vorhang auf!“. Bevor uns die Kinder in verschiedenen Rollen erleben, lernen sie uns erstmal als reale Personen kennen. Denn Mein Körper gehört mir! ist keine Show, sondern eine lebhafte Unterhaltung mit den Kindern. Da ist es selbstverständlich, dass wir eine klare und kindgerechte Sprache sprechen. Und singen! Am Anfang jeder Begegnung sorgt unser Körpersong für gute Laune. Das macht uns stark für ernste Themen. Auch während der Spielszenen wenden wir uns an unser Publikum: „Wie fühlt sich der Junge jetzt gerade? Was hättet ihr gemacht?“ Weil die Kinder mitdenken, mitfühlen und mitreden, verinnerlichen sie unsere Geschichten und Botschaften langfristig. Wenn der Pausengong unseren Besuch beendet, beschäftigt das Thema Missbrauch die Kinder natürlich weiter. Deshalb arbeiten wir vor, während und nach der Vorstellung eng mit den LehrerInnen zusammen und stellen Materialien zur Nachbereitung zur Verfügung.
Die Lernziele
Wissen macht stark!

Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit Mein Körper gehört mir! vermitteln wir deshalb ganz praktische Strategien. Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet? Wie bekomme ich Hilfe bei sexueller Gewalt? „Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh‘ zu jemandem und erzähl ihm davon!“ So lautet unsere wichtigste Botschaft. Deshalb nehmen die Kinder am Ende nicht nur Gefühle und Geschichten mit nach Hause, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen können.

Organisatorisches
In 5 Minuten geht’s los!
Unsere 2 MitarbeiterInnen machen es Ihnen leicht: In 5 Minuten verwandeln sie einen Raum in ein kleines Theater. Und alles, was sie hinterlassen, sind bleibende Erinnerungen. Weil das Thema sexuelle Gewalt Eltern verunsichern kann, präsentieren wir unser Stück im Vorfeld bei einem Elternabend und sprechen mit besorgten Müttern und Vätern.

 

 

Projekt: Gesund im Mund

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Entstehung des Konzepts

 

Im Auftrag des Arbeitskreises Zahngesundheit Westfalen-Lippe und der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendzahnpflege in Nordrhein wurde das Konzept entwickelt. Dies geschah in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der gemeinsamen Arbeitsgruppe „Grundschulkonzept“ und Grundschullehrerinnen.

Die formale Struktur der Unterrichtsstunden in allen vier Schuljahren wurde wie folgt festgelegt:

 

1. Einführung in die Thematik

2. Lernen an Stationen

3. Reflexion und Vertiefung

 

Curriculare Aspekte

 

Zahnärztinnen, Zahnärzte und Prophylaxefachkräfte sind in den Grundschulen Nordrhein-Westfalens tätig, um den Kindern beim Aufbau einer positiven Haltung zum Thema „Zahn- und Mundgesundheit“ zu helfen. Mit dieser Tätigkeit entsprechen sie sowohl den Forderungen neuerer Unterrichtskonzepte als auch den Grundschul-richtlinien für das Land Nordrhein- Westfalen.

 

Bezogen auf die Inhalte des Sachunterrichts wird ausgeführt, dass die Kinder

Grundsätze der Hygiene und gesunden Ernährung kennen lernen und beachten

Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen und

Bedingungen gesunder Lebensführung reflektieren sollen. (LP, S. 60 und 65)

Diese allgemeinen Lernziele wurden im Konzept konkretisiert .

 

Im Sinne eines Spiralcurriculums wird das Thema „Zähneputzen“ für alle vier Schuljahre in unterschiedlicher Art und Weise verbindlich eingeplant, da das regelmäßige und sachgerechte Zähneputzen die Säule der Zahngesundheit ist, bei der die Kinder am ehesten Handlungskompetenzen und Einstellungen entwickeln können und sollen. Aber auch die drei weiteren Säulen der Zahngesundheit sind für die Auswahl der Themen von Bedeutung.

Für die einzelnen Schuljahre bilden sich folgende inhaltliche Schwerpunkte:

 

1. Jg.: Zahngesunde und zahnungesunde Ernährung

2. Jg.: KAI-Technik, Namen und Funktionen der Zähne

3. Jg.: Zahnaufbau, Kariesentstehung und -verhütung

4. Jg.: Fluoridierung und Wiederholung von Kenntnissen aus Jg. 1-3

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Die praxisbezogene Ausdifferenzierung der gewählten Themenschwerpunkte für die einzelnen Unterrichtsstunden geschieht unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lernzieldimensionen:

kognitive Lernziele (z.B. Wissen, Kenntnisse, Denken, Verstehen),

affektiv-emotionale Lernziele (z.B. Neugier, Phantasie, Interessen, Einstellungen,

Haltungen, Werte, Gefühle) und

pragmatisch-psychomotorische Lernziele (z.B. Handfertigkeit, motorische Fertigkeiten).

Didaktisch-methodische Aspekte

 

Bei der Durchführung der Unterrichtsstunden werden Prinzipien berücksichtigt, die in der gegenwärtigen wissenschaftlichen Didaktikdiskussion als wichtig für ein erfolgreiches Lernen angesehen werden und in den Richtlinien und Lehrplänen des Landes Nordrhein-Westfalen festgeschrieben sind:

ein Lernen mit allen Sinnen

ein fächerübergreifendes Lernen

ein handlungsorientiertes Lernen

ein lebensweltbezogenes Lernen

 

Im Rahmen des Lernens an Stationen ermöglicht der Unterricht individuelles Lernen, das aber in der einleitenden und abschließenden Phase des Unterrichts mit der gesamten Klasse vorbereitet bzw. vertieft und reflektiert wird.

 

A Einleitungsphase

In der Einleitungsphase wird das Thema eingeführt, das Vorwissen der Kinder aktiviert und den Arbeitsablauf besprochen.

B Mittlere Phase

In dieser Phase, das Lernen an Stationen, arbeiten die Kinder selbständig. Sie können alleine oder in Gruppenverband arbeiten.

Die Stationen sind so konzipiert, dass unterschiedliche Lerntypen angesprochen werden. Es gibt Stationen mit spielerischem, kreativem, intuitivem, stärker emotional geprägtem Charakter als auch Stationen mit stärker rationalem, logischem, begrifflich orientiertem Charakter.

C Schlussphase

In dieser Phase der Reflexion und Vertiefung werden die behandelten Inhalte reflektiert, zentriert und vernetzt, Anregungen und Rückmeldungen durch die Schüler aufgenommen, Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert sowie Kenntnisse und Erkenntnisse vertieft. Außerdem können hier Arbeitsergebnisse gewürdigt werden.

 

Zielsetzung

Wünschenswert ist es, dass das entwickelte Konzept in Zukunft dazu beitragen wird, den Grundschulkindern eine bejahende Einstellung zur Mundgesundheit und zur Pflege ihrer Zähne zu vermitteln.

 

Die Grundlagen dazu werden in den vier Schuljahren in vielfältigen Formen gelegt. Deshalb ist zu hoffen, dass die erworbenen Handfertigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen dazu führen, die Kinder zu einem verantwortungsbewussten Handeln in ihrer außerschulischen Lebenswirklichkeit zu motivieren.